Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn

Kultur

Unter den steirischen Quellheiligen nimmt die in 1.363 m Seehöhe am Hochlantsch gelegene Wallfahrtskapelle Mariahilf in Schüsserlbrunn eine Vorrangstellung ein. Legenden und Sagen ranken sich um diese Gnadenstätte in der nordwestlichen Felswand des Hochlantsch. Die Entstehungszeit wird nur vage angedeutet. Aus der Pfarrchronik geht aber hervor, dass die Stelle bereits um die Mtte des 18. Jahrhunderts eine Stätte der Andacht war.

Von 1918 bis 1924 kam Schüsserlbrunn durch allzu geschäftstüchtige Pächter der Gastwirtschaft vorübergehend in Verruf. Dann aber zog wieder der Friede in das Bergheiligtum ein, den erst ein unerwartetes Naturereignis zu stören vermochte. Im April 1951 sauste ein Feslsturz aus großer Höhe auf die Kapelle nieder und richtete große Verwüstungen an. Eine beispielhafete, jedoch mehr als ein Vierteljahrhundert dauerende Rettungsaktion, die Pfarrer Franz Kelz und Bürgermeister Rudolf Stadler leiteten, gipfelte 1975 in der mühseligen und gefahrvollen Verschiebung der Kapelle von ihrem alten Standort auf ein zehn Meter westlich davon neuangelegtes Betonfundament.

Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn       Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn       Augenbründl

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NamePfarrer Ireneusz Lewandowski

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AdresseSt. Erhard 21
8614 Breitenau am Hochlantsch
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